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Was ist Daytrading?

Daytrading ist der kurzfristige Handel mit Wertpapieren. Ein Daytrader kauft Wertpapiere und veräußert diese innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums, meist innerhalb eines Tages. Dabei versucht er, mittels geringer Kursschwankungen einen Profit zu erzielen.

Zur Maximierung seiner Gewinne nutzt ein Daytrader sogenannte „Hebel“, die das Verhältnis zwischen eigenem und geliehenen Geld beschreiben. Ein Hebel von 1:10 bedeutet z. B., dass der Trader nur 1/10 eigenes Geld für den Handel einsetzt. Das restliche Geld leiht er sich als kurzfristigen Kredit von seinem Broker.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Steigt ein Wertpapier um nur 1 %, hat der Trader durch den Hebel von 1:10 einen Gewinn von 10 % erzielt. Auf der anderen Seite verzeichnet er bei einem Kursrückgang von 1 % aber auch 10 % Verlust.

Welche Märkte und Produkte handeln Daytrader?

Trader handeln meistens mit Derivaten wie Futures, Optionen oder CFDs. Der Name solcher Wertpapiere hat seinen Ursprung darin, dass ihnen ein bestimmter Basiswert zugrunde liegt (to derivate = ableiten). Für den Handel mit Hebeln sind sie sehr gut geeignet. Seltener nutzen Daytrader Aktien, da hierfür mehr eigenes Kapital benötigt wird.

Die meisten Daytrader sind auf dem Markt für Währungen (Forex-Markt) aktiv. Hören Sie z. B. in den Nachrichten die Meldung, dass der Euro gegenüber dem Dollar an Wert gewonnen hat, dann handelt es sich um diesen speziellen Markt der Währungspaare. Dieser ist durch ein sehr hohes Volumen gekennzeichnet und kann rund um die Uhr an 5 Tagen die Woche getradet werden. Durch die hohe Liquidität ist der Forex-Markt der effizienteste Finanzmarkt der Welt.

Welche Strategien verfolgen Daytrader?

Daytrader haben die Möglichkeit, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen zu profitieren. Wenn Sie eine Aktie kaufen und zu einem späteren Zeitpunkt zu einem höheren Kurs verkaufen, sind Sie eine „Long“-Position eingegangen. In dem Fall gewinnen Sie, wenn der Kurs steigt.

Weit weniger bekannt ist dagegen die „Short“-Position. In diesem Fall machen Trader Profit, wenn der Kurs fällt. Technisch gesehen handelt es sich um ein Leihgeschäft, wobei der Verkauf eines Wertpapiers vor dem Kauf stattfindet. Dazu leiht sich ein Daytrader z. B. eine Aktie und verkauft sie sofort. Fällt der Kurs, kann er sie zu einem geringeren Preis zurückkaufen. Die Differenz daraus kann der Trader als Gewinn verbuchen.

Viele Trader verfolgen eine Strategie namens News-Trading. Hierzu konzentrieren sie sich auf relevante Nachrichten, die Kursveränderungen an den Finanzmärkten verursachen können. Beispiele hierfür sind Leitzinsentscheidungen der Notenbanken oder auch Arbeitsmarktzahlen aus den USA. Sind die veröffentlichten Daten dazu besser als von den meisten Marktteilnehmern erwartet, geht der Trader eine Long-Position ein. Sind sie dagegen schlechter, wird eine Short-Position aufgebaut.

Welche Chancen und Risiken sind mit Trading verbunden?

Viele Menschen verbinden den Beruf des Daytraders mit schnellem Reichtum. Da im kurzfristigen Handel mit Wertpapieren große Summen den Besitzer wechseln, ist die Hoffnung auf den großen Gewinn besonders ausgeprägt.

Des Weiteren sind die Einstiegshürden sehr gering. Benötigt werden ausschließlich ein Laptop und eine Internetverbindung, um ein Tradingkonto bei einem Broker zu eröffnen. Besonders reizvoll ist zudem die Möglichkeit, mit einem geringen Betrag am Handel teilzunehmen.

Wenn Sie sich als Trader versuchen wollen, sollten Sie sich über die Risiken bewusst sein. Die größten Player wie die Banken sind starke Gegenspieler und agieren auf denselben Märkten – sehr oft mit einem Informationsvorsprung. Diese Häuser beschäftigen viele Trader, die über eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich verfügen. Zudem sind sie technisch viel besser ausgestattet – mit ultraschneller Internetverbindung oder automatisierten Handelssystemen. Um keine Verzögerungen bei den Kursen zu riskieren, sollten Sie daher bei der technischen Ausrüstung nicht sparen oder einem zuverlässigen Partner, wie z.B. Zuitex das Trading überlassen.

Was ist der Devisenhandel?

Der Devisenmarkt ist der liquideste und robusteste Markt der Welt. Tatsächlich kann kein anderer Markt mit dem immensen Wert dieses gefragten Marktes mithalten. Der Forex oder Foreign Exchange-Markt ist ein globaler dezentralisierter Markt für den Handel von Währungen.

Wenn Sie Währungspaare traden, kaufen Sie eine Währung und verkaufen die andere. Veranschaulichen wir diesen Vorgang an einem einfachen Beispiel: Der EUR/USD ist ein beliebtes Währungspaar. EUR ist dabei der Code für den Euro und USD der Code für den US-Dollar. Im oben genannten Währungspaar stellt der EUR die Basiswährung, der USD die Notierungswährung dar.

Das Verhältnis EUR/USD wird als Einheit betrachtet, obwohl es sich um 2 individuelle Währungen handelt. In anderen Worten: Sie traden den EUR/USD als Währungspaar – nicht den EUR oder den USD einzeln.

Eine Notierung des EUR/USD von 1,10 hieße damit, dass 1 Euro 1,10 US-Dollar wert ist. Ein Anstieg der Notierung EUR/USD auf 1,20 bedeutet folglich, dass mit 1 Euro 1,20 US-Dollar gekauft werden können. Ziel eines Forex-Traders ist es, einzuschätzen, ob eine Währung im Wert steigen oder fallen wird, um diese dementsprechend zu kaufen oder zu verkaufen.

Internationale Hauptwährungspaare

Weltweit sind viele Währungen im Gebrauch, doch nur einige wenige werden als „Hauptwährungen“ eingestuft. In Kombination führen diese die Liste der „Hauptwährungspaare“ an. Es gibt sechs meistgetradete Forex-Paare, darunter:

  • EUR/USD
  • USD/JPY
  • GBP/USD
  • USD/CHF

Obige Auflistung zeigt, dass die Hauptwährung ausschließlich aus entwickelten Volkswirtschaften stammen. Alle zusammen genommen machen den größten Anteil am Welthandel aus – ein weiterer Grund dafür, dass Währungen zu den am meisten getradeten Währungen der Welt zählen.

Kleine und exotische Währungspaare

Kleine Währungspaare sind solche, die im Vergleich zu Hauptwährungspaaren weniger stark gehandelt werden. Sie sind weniger liquide als die sechs Hauptwährungspaare in obiger Liste. Zu den exotischen Währungspaaren gehören Währungen aus Schwellenländern. Dass sie als „exotische“ Währungspaare bezeichnet werden, hat nichts mit der Lage des Landes zu tun.

Vielmehr geht es dabei um zusätzliche Herausforderungen, die der Handel mit diesen Währungspaaren mit sich bringt. Genau wie bei kleinen Währungspaaren, bringen exotische Währungspaare höhere Spreads und weniger Marktakteure mit sich.

Wertschwankungen bei Währungen

In der Regel schwanken Währungspaare nicht besonders stark im Wert. Die meisten Paare bewegen sich täglich um weniger als 1%. Der Forexmarkt zählt damit auch zu den am wenigsten volatilen Märkten. Die Liquidität des Forex-Marktes ist allerdings extrem weitreichend. Sollten Sie sich also für den Kauf oder Verkauf von Währungen entscheiden, wird der Kaufvertrag innerhalb von Millisekunden abgeschlossen. Aus diesem Grund stehen beim Forex-Trading relativ hohe Hebel zur Verfügung, die den Wert Ihrer potenziellen Gewinne aber auch Ihrer Verluste, die sich aus kleinen Marktbewegungen ergeben, vervielfachen können.

Was beeinflusst Währungen?

Währungen können innerhalb kürzester Zeit und aus verschiedensten Gründen im Wert schwanken. Manchmal reagiert eine Währung auf Neuigkeiten aus Politik und Wirtschaft, wie zum Beispiel dem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union. Ein anderes Mal ist es der Markt selbst, der Wertschwankungen auslöst. Oft führt ein Zusammenspiel aus globalen und nationalen Wirtschafts- oder politischen Events zu Kursänderungen. Trader besitzen die Fähigkeit, diese Veränderungen abzuschätzen und daraus Profite, manchmal aber auch Verluste, zu generieren.

Ein Währungspaar stellt mathematisch betrachtet eine Division oder einen Bruch dar. Wir beschreiben das Währungspaar EUR/USD als Euro geteilt durch US-Dollar. Positive Nachrichten über den Euro, zum Beispiel unerwartet hohe Inflation in Europa, würde den Wert des Euro steigern.

Positive Nachrichten für den US-Dollar würden im Umkehrschluss den Wert des USD steigern. Da der USD die quotierte Währung im Währungspaar darstellt, würde dies zu einer schlechteren Performance des EUR/USD-Kurses führen.

Leitzinssätze sowie frische Wirtschaftsdaten aus den großen Volkswirtschaften oder geopolitische Spannungen sind nur einige Faktoren, die sich auch auf Währungskurse niederschlagen können.

Warum Sie auf Handelszeiten achten sollten:

Währungen werden generell 24 Stunden am Tag gehandelt. Allerdings wird nicht jede Währung stets in gleichem Maß getradet. Investoren rund um die Welt tendieren dazu, ihre eigene Landeswährung zu traden, da sie mit dieser am ehesten vertraut sind und eine gewisse Affinität zu ihr verspüren. Ein japanischer Trader würde deshalb wahrscheinlich ein Währungspaar bevorzugen, in dem der Japanische Yen (JPY) enthalten ist. Ein amerikanischer Trader wiederum würde zu einem Paar tendieren, das den USD (US-Dollar) enthält. Diese Vorlieben können als Zeitfaktoren berücksichtigt werden, da Landeswährungen während ihrer üblichen Handelsstunden höher getradet werden.

Anderen Tradern kann dieses Wissen zum Vorteil gereichen, wenn sie sich auf Währungspaare konzentrieren, die von jenem Zeitfaktor gerade NICHT betroffen sind. Es ist einfacher auf Währungspaare zu spekulieren, die nur durch ___ beeinflusst werden. Bei ihnen müssen Sie nur Faktoren berücksichtigen, die eines der beiden Währungspaare betreffen.

Was ist ein CFD?

Ein CFD, auch bekannt als Differenzkontrakt (contract for difference), ist ein derivatives Finanzinstrument, dem eine bestimmte Assetklasse zugrunde liegt. Mit CFDs traden Sie auf Kursbewegungen entsprechender Assets (wie zum Beispiel Indizes, Aktien, Kryptowährungen und Rohstoffe).

Ein CFD ist ein Vertrag über den Ausgleich der Differenz im Wert eines Vermögenswertes vom Zeitpunkt der Vertragseröffnung bis zum Zeitpunkt seines Abschlusses. Wichtig ist dabei vor allem, dass beim Handel von CFDs das entsprechende Anlageinstrument nie in Ihren eigentlichen Besitz übergeht. Profit generieren Sie ausschließlich aus für Sie günstigen Kursbewegungen. Entwickeln sich die Märkte entgegen Ihrer Einschätzung verzeichnen Sie wiederum Verluste.

Vor diesem Hintergrund erlauben CFDs das Trading beinahe jedes zugrunde liegenden Assets, inklusive solcher, die als „selten“ oder nahezu „nicht handelbar“ eingestuft werden. Ein Index besteht aus einer Vielzahl verschiedener Aktien, deren Erwerb normalerweise einen hohen Kapitalaufwand erfordert. Mit CFDs haben Sie die Möglichkeit, auf die Kurse solch eines Indexes zu setzen, ohne dafür große Summen aufwenden zu müssen. Stattdessen wählen Sie einfach den genauen Betrag, den Sie investieren möchten. Auch Ihre Profite bzw. Verluste richten sich nach dem Volumen Ihrer Position. Sobald Sie eine Position schließen, wird Ihr Profit oder Verlust aus der Differenz zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs des entsprechenden Assets errechnet. Je stärker sich das entsprechende Asset in die Richtung entwickelt, von der Sie ausgegangen sind, desto höher kann Ihr Profit ausfallen. Ebenso andersherum.

So funktioniert’s:

Ein CFD ist ein Hebelprodukt, was bedeutet, dass Sie nur eine Marge (Pfand) zahlen, die einem Bruchteil des eigentlichen Werts der Position entspricht. Hebel-Trading bedeutet also, dass Sie nur einen geringen prozentualen Anteil des Gesamtwerts eines Trades einbringen müssen, um Ihre Position zu eröffnen. Dies nennt sich auch „Trading mit Marge“. Während Sie durch das Trading mit Marge Ihre Erträge vervielfachen können, multiplizieren sich allerdings auch Ihre Verluste, da auch diese aus dem Gesamtwert Ihrer Position errechnet werden.

Über Hebel können Sie – durch das Trading höherer Volumina bei geringerem Eigenanteil – im Wesentlichen in den Genuss hoher Profite kommen, aber auch herbe Verluste erleiden. So können bereits geringe Kursbewegungen zu hohen Profiten oder Verlusten führen.

Eine CFD-Position setzen

Bevor Sie eine CFD-Position eröffnen, legen Sie zunächst fest, ob Sie auf steigende oder fallende Kurse des zugrunde liegenden Assets setzen möchten. Sobald Sie eine CFD-Position setzen, wird die Kursrichtung bestimmt. Bei Schließung der Position wird dann die Differenz zwischen dem Wert zum Zeitpunkt der Vertragseröffnung bis zum Zeitpunkt seines Abschlusses errechnet.

Diese Differenz, multipliziert mit dem gehandelten Volumen, bestimmt Ihren Profit oder Verlust in Abhängigkeit davon, ob Sie eine Position auf steigende oder fallende Kurse gesetzt haben. Beachten Sie dabei auch, dass, sollten Sie keinen Futures-Kontrakt auf bestimmte Rohstoffe traden, CFDs keinen Ablauftermin haben.

Lots und Pips

Ein CFD wird immer in Kontraktgrößen berechnet. Diese Kontraktgröße bezeichnet das Volumen, zu dem ein Asset getradet wird. Ein Standardkontrakt, auch Lot genannt, für das Währungspaar EUR/USD entspricht einem Volumen von $100.000. Auch den Wert eines Pip sollten Sie kennen: Ein Pip ist der kleinste buchungsfähige Wert eines zugrunde liegenden Assets. Für den EUR/USD ist ein Pip 0,0001 wert.

Profit und Verlust

Der genaue Profit oder Verlust hängt sowohl vom Kurs als auch von der Kontraktgröße ab. Wann immer Sie einen CFD traden, haben Sie es mit hohen Volumina zu tun, die nach folgender Formel berechnet werden:

Geld-/Briefkurs*Kontraktgröße*Anzahl der Kontrakte

Nehmen wir an, Sie möchten eine Position mit einem Standardlot auf einen fallenden EUR/USD-Kurs setzen. Hieraus ergäbe sich folgender Positionswert: $1,09715* $100.000 *1 = $109.715. Um eine Position zu öffnen, benötigen Sie ein bestimmtes Mindestsaldo auf Ihrem Tradingkonto. Sobald Sie eine Position öffnen, wird eine Kaution von Ihrem Konto abgebucht – die sogenannte Marge.

Für die Position auf EUR/USD fällt eine Marge von 1% des Positionsvolumens an. Sie müssten also eine Kaution von $1097,15 hinterlegen. Dieser Betrag muss auf Ihrem Konto frei verfügbar sein.

Im Fall eines Gewinns

Angenommen, die Märkte entwickeln sich entsprechend Ihrer Annahme. Der EUR/USD-Kurs fällt auf einen neuen Stand von $1,09153/$1,09161. Sie haben eine Position auf einen fallenden Kurs gesetzt. Dementsprechend müssen Sie zunächst den EUR/USD verkaufen und ihn zurückkaufen, um die Position zu schließen. Dabei ist für Sie der Briefkurs von $1,09161 wichtig! Bei einem CFD ist die Differenz zwischen den Positionen für die Auszahlung relevant. Dies wiederum bedeutet, dass Ihre Position bei genanntem Kurs aktuell $1,09161 + $100.000 + 1 = $109.161 wert ist.

Da Sie eine Position auf einen fallenden Kurs gesetzt haben, sähe eine Berechnung Ihrer Profite wie folgt aus: Einstiegskurs – Ausstiegskurs = Profit = $109.715 – $109.161 = $554

Zum Zeitpunkt der Schließung dieser Position werden Ihrem Konto $544,00 gutgeschrieben. Weiterhin steht Ihnen ab diesem Moment auch Ihre Kaution (Marge) von $1097,15 wieder zur freien Verfügung.

Im Fall eines Verlusts

In diesem Fall entwickeln sich die Märkte entgegen Ihrer Annahme. Der EUR/USD Wechselkurs steigt auf einen neuen Stand von $1,10248/$1,10256. Wieder ist der Briefkurs wichtig! Der Briefkurs liegt jetzt bei $1,10256, woraus sich ein Positionswert von 1,10256 * $100.000 * 1 = $110.256 ergibt.

Ihr Verlust würde sich entsprechend folgender Formel berechnen: Einstiegskurs – Ausstiegskurs = Verlust = $109,715 – $110,256 = -$541

Behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie bereits eine Kaution von $1097,15 hinterlegt haben, von der Ihre Position abgezogen würde. Die Differenz nach diesem Abzug von $556,15 würde daraufhin Ihrem Konto wieder gutgeschrieben.

Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse stellt eine Möglichkeit dar, Kursbewegungen am Forex/CFD-Markt zu bewerten. Hierbei werden wirtschaftliche, soziale und politische Triebkräfte analysiert, die sich auf Angebot und Nachfrage des Assets, mit dem Sie traden, auswirken könnten.

Das Trading von Fundamentaldaten wird auch News-Trading genannt, da besonders Änderungen jüngster Wirtschaftsindikatoren wie Leitzinssätze, Arbeitslosenquoten und Inflationsdaten berücksichtigt werden. Ziel jeder Fundamentalanalyse ist es, den wahren Wert eines Assets zu bestimmen, ihn mit dem aktuellen Kurs zu vergleichen und daraus eine Tradingchance für sich zu gewinnen. Ein Land mit einer starken und wachsenden Konjunktur wird zum Beispiel eine höhere Nachfrage für seine Währung verzeichnen, was wiederum zu einem verringerten Angebot führt und die Währung im Wert steigen lässt. Letztendlich führt all dies auf das Grundprinzip von Angebot und Nachfrage zurück.

Die Verwendung von Angebot und Nachfrage als Indikatoren zur Prognose von Kursrichtungen mag einfach klingen. Tatsächlich besteht die große Herausforderung aber darin, auch sämtliche Faktoren, die sich auf Angebot und Nachfrage auswirken können, in die Analyse mit einzubeziehen. Um die Fundamentalanalyse von Forex und CFDs ranken sich extrem viele Wirtschaftstheorien. Der Versuch viele verschiedene Wirtschaftsdaten in Zusammenhang zu bringen und sie vergleichbar zu machen erfordert daher sehr viel Arbeit und Disziplin.

Forex- und CFD-Grundlagen

Forex und CFD-Kurse werden sowohl von makro- als auch mikroökonomischen Daten sowie geopolitischen Ereignissen und deren Verkettungen beeinflusst. Zu den genannten Faktoren zählen unter anderem BIP-Wachstumsraten, potenziell destruktive geopolitische Ereignisse, Arbeitsmarktstatistiken, Leitzinssätze und Handelsbilanzberichte. Durch die Bewertung der relativen Trends dieser Daten analysiert ein Trader im Wesentlichen die relative Gesundheit einer Volkswirtschaft und schätzt die weitere Entwicklung der jeweiligen Währung ab.

Trader, die mit Aktien-CFDs handeln, achten besonders auf die jüngsten Gewinnbekanntgaben, Ausgaben, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten eines Unternehmens. Fundamentaltrader nutzen diese Daten, um die Gesundheit eines Unternehmens zu bewerten. Ist das Unternehmen wirtschaftlich gut gestellt, weil die Umsätze steigen und die Unternehmensbilanzsumme wächst, würde ein Fundamentaltrader, in der Annahme die Nachfrage für diese Aktie könnte steigen, eine Buy-Position auf die entsprechende Unternehmensaktie setzen.

News-Trading

Wirtschaftsdaten zählen zu den wichtigsten Katalysatoren für kurzfristige Bewegungen an allen Märkten. Besonders trifft dies auf den Devisenmarkt zu, der auf Nachrichten aus aller Welt reagiert. Zu den besonders wichtigen Nachrichten für Landeswährungen zählen dabei Arbeitsmarktberichte, Leitzinsentscheidungen und BIP-Werte. Diese Bekanntgaben sind deshalb so wichtig, weil sie währungspolitische Entscheidungen von Zentralbanken beeinflussen. Zeigen diese Daten zum Beispiel eine florierende Wirtschaft an, tendieren Zentralbanken dazu, ihren Leitzins anzuheben. Darauf folgt in der Regel eine Rally der entsprechenden Währung. Und da der US-Dollar den Gegenpart von 90% aller Währungstrades darstellt, wirken sich Wirtschaftsberichte aus den USA tendenziell am stärksten auf den Markt aus.

Schlüsselbekanntgaben

Für das News-Trading sollten Trader vor allem wissen, welche Bekanntgaben in der jeweiligen Woche anstehen.

Zu den wichtigsten Wirtschaftsevents für die Forex-Kurse zählen unter anderem:

  • Benchmark Leitzinsentscheidungen: Leitzinsentscheidungen von Zentralbanken lösen die meiste Volatilität bei Währungspaaren aus. Besonders dann, wenn eine Leitzinsänderung die Märkte unerwartet trifft.
  • Inflationsdaten: Das Preisniveau für Güter innerhalb einer Volkswirtschaft kann sich maßgeblich auf die Währungspolitik der Zentralbank des Landes auswirken.
  • Arbeitsmarktdaten – Arbeitslosenquoten sowie die Anzahl der Menschen, die Arbeitslosenhilfe beantragen, stellen ein wichtiges Barometer für das Wachstum einer Volkswirtschaft dar. Dabei zählen besonders die US Non-farm Payrolls zu den am meisten beachteten Wirtschaftsindikatoren, die erheblichen Einfluss auf die Märkte nehmen können.
  • Vorläufige BIP-Werte – Das Bruttoinlandsprodukt gilt als wichtigstes Maß für die Gesundheit einer Volkswirtschaft und kann auch Änderungen an der Währungspolitik eines Landes begünstigen.
  • Handels- und Leistungsbilanzen – Verschiebungen in der Bilanz zwischen Importen und Exporten eines Landes nehmen maßgeblichen Einfluss auf eine Währung.

Marktprognosen verstehen

Wenn Sie News traden möchten, sind vor allem Marktprognosen relevant! Der Begriff Prognose beschreibt dabei schlichtweg die durchschnittlichen Erwartungen von Finanzanalysten und Marktteilnehmern in Bezug auf ein bestimmtes Wirtschaftsevent. Da viele Marktanalysten und -teilnehmer ihre persönliche Einschätzung der Märkte abgeben, bildet sich daraus letztendlich ein allgemeiner Marktkonsens – der „Marktstandard“, an dem das tatsächliche Ergebnis gemessen wird. Fällt das Ergebnis besser aus, als die Analysten prognostiziert hatten, steigen die betroffenen Assets in der Regel im Wert. Fällt ein Ergebnis wiederum schwächer aus als erwartet, reagieren Investoren enttäuscht und die Kurse fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit im Wert.

Technische Analyse

Die technische Analyse ist die Beobachtung der Kursbewegung eines bestimmten Forex Währungspaares oder CFD-Finanzinstruments zur Bestimmung zukünftiger Kursrichtungen.

Mittels der Untersuchung historischer Angebots- und Nachfrageveränderungen, versucht die technische Analyse zukünftige Kursbewegungen zu prognostizieren, da sich diese Änderungen mit der Zeit im Kurs eines Assets niederschlagen.

Grundprinzipien der technischen Analyse

Der Markt preist alles ein
Technische Analysten nehmen an, dass ein Aktienkurs stets alle Faktoren, die sich bereits auf ein bestimmtes Währungspaar oder CFD-Asset ausgewirkt haben oder noch auswirken könnten, widerspiegelt – grundlegende Faktoren mit eingeschlossen. Technische Analysten glauben zum Beispiel, dass sowohl die Fundamentaldaten eines Unternehmens als auch die breiteren ökonomischen Faktoren und die Marktpsychologie allesamt eingepreist sind. Deshalb ist für technische Analysten nur die Analyse von Kursbewegungen von Interesse.

Kurse bewegen sich in Trends
Die technische Analyse geht davon aus, dass Kurse bestimmten Trends folgen. Dementsprechend soll sich, sobald sich ein Trend etabliert hat, eine zukünftige Kursbewegung mit höherer Wahrscheinlichkeit in die selbe Richtung weiterentwickeln, als in die andere Richtung auszuschlagen. Die meisten technischen Tradingstrategien basieren auf eben dieser Annahme.

Geschichte tendiert zur Wiederholung Ein weiterer wichtiger Gedanke in der technischen Analyse ist, dass sich die Geschichte in regelmäßigen, überwiegend vorhersehbaren Mustern wiederholt. Diese Muster, die von Kursbewegungen beschrieben werden, werden „Signale“ genannt. Ziel eines technischen Analysten ist es, sämtliche aktuellen Marktsignale zu erkennen und seine Positionen entsprechend dieser Signale zu setzen.

Charts enthalten alle wichtigen Informationen
Das Grundprinzip der technischen Analyse lautet: Die Kurse enthalten alle relevanten Informationen. Daher sind grundlegende Daten über bestimmte Vermögenswerte nicht von Belang. Die zugrunde liegende Logik basiert auf der Annahme, dass die meisten Kursbewegungen von Menschen verursacht werden. Deshalb sind in Kursbewegungen bereits alle Marktvariablen enthalten. Und da Menschen Gewohnheitstiere sind, wiederholen sich oft bestimmte Muster an den Märkten.

Kurscharts

Trader, die mit der technischen Analyse arbeiten, wenden Kurscharts, Volumencharts und andere mathematische Statistiken über Marktdaten, auch bekannt als Indikatoren, an, um die idealen Einstiegs- und Ausstiegspunkte für ihre Positionen zu bestimmen. Manche Indikatoren können bei der Trendanalyse helfen, während wieder andere Indikatoren die Stärke oder Nachhaltigkeit eines Trends im Lauf der Zeit erfassen. Zu den beliebtesten Charttypen zählen:

– Kerzencharts

Statt einfacher Balken zeigen Kerzen den Höchst-, Tiefst-, Eröffnungs- und Schlusskurs für ein bestimmtes Zeitfenster an. Kerzenmuster gehören zu den bekanntesten Charttypen, da sie Tradern viele Informationen und Daten zur Verfügung stellen.

– Balkencharts

Der gängigste Charttyp für die Visualisierung von Kursverhalten. Jeder Balken steht für einen bestimmten Zeitraum – eine „Periode“. Dieser kann über nur 1 Minute bis hin zu einem ganzen Monat reichen. Über längere Zeiträume betrachtet, können an Barcharts bestimmte Muster sichtbar werden.

– Liniencharts

Der einfachste Charttyp sind Liniencharts: Eine Kurve veranschaulicht die Schlusskurse innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Liniencharts können auch Durchschnittskurse, Eröffnungskurse, Tiefs oder Hochs anzeigen.

Trends erkennen

Trader untersuchen Charts auf Kursmuster – sogenannte Marktformationen oder „Marktstimmungen“. Der Trick ist hierbei, die aktuelle Marktstimmung zu erkennen und, noch wichtiger, zu ermessen, wie lange diese Stimmung anhalten könnte. Um prägnantere Muster erkennen zu können, stehen Zuitex Tradern eine Vielzahl an Chartingtools zur Verfügung. Diese reichen von einfachen Support- und Resistancelines bis hin zu vielfältigen technischen Indikatoren, die direkt in Echtzeit auf die entsprechenden Charts angewandt werden.

Die Verwendung technischer Indikatoren

In der Regel werden Kurscharts in der technischen Analyse mit Hilfe verschiedener Tools, wie Indikatoren analysiert. Technische Indikatoren sind nach Statistiken programmierte Add-Ons, die in die Tradingplattformen integriert sind und Informationen über Kursbewegungen oder prognostizierte zukünftige Kursbewegungen verarbeiten und visualisieren, um so bei Kurseinschätzungen zu helfen.

Verschiedene Typen technischer Indikatoren

Indikatoren können in drei Kategorien mit gemeinsamen Merkmalen eingeteilt werden: Kurs-, Volumen- und Oszillatoren-Indikatoren. Indikatoren für die Preisbildung helfen Investoren bei der Beurteilung allgemeiner Kurstrends, Volumen-Indikatoren bei der Bewertung der Marktstimmung und Oszillatoren-Indikatoren können Sie bei der Bestimmung des Veränderungsgrads von größeren Trends unterstützen.

Hunderte technischer Indikatoren bilden die Basis der technischen Analyse und können in entsprechende Investmentstrategien einfließen. So bietet die technische Analyse ein breites und vielseitiges Spektrum, mit dem Trader experimentieren können, um am Ende eine spezielle Tradingstrategie für sich zu definieren. Nie sollten Sie dabei außer Acht lassen, dass bislang noch kein Indikator vollends verlässliche Ergebnisse geliefert hat.

Wichtige technische Indikatoren

Für das Trading von Trends ist die technische Analyse, zusammen mit Chartmustern und technischen Indikatoren, besonders gefragt. Indikatoren sind Werkzeuge, die Kursinformationen nutzen und verschiedene mathematische Formeln anwenden, um Dateneckpunkte zu visualisieren. Diese werden als Graphen oder Oszillatoren ausgegeben, die Investoren wiederum Ein- oder Ausstiegssignale geben können. Durch die Analyse von Kursdaten, können Indikatoren nützliche Informationen über die Stärke eines Trends, Momentum, potenzielle Umkehrpunkte und mögliche Trendwenden geben. Daher überrascht es nicht, dass Trend-Trader Indikatoren als wichtigstes technisches Analysetool schätzen.

Indikatoren können in drei Kategorien mit gemeinsamen Merkmalen eingeteilt werden: Kurs-, Volumen- und Oszillatoren-Indikatoren. Indikatoren für die Preisbildung helfen Ihnen bei der Beurteilung allgemeiner Kursbewegungstrends, Volumen-Indikatoren bei der Bewertung der Marktstimmung und Oszillatoren-Indikatoren können Sie bei der Bestimmung des Veränderungsgrads von größeren Trends unterstützen.

Eine perfekte Strategie beim Forex-Trading gibt es nicht! Deshalb muss jeder Trader wissen, dass es eine Vielzahl an Indikatoren gibt, die dabei helfen können, den besten Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf einer Forex Cross-Rate zu bestimmen. Im Folgenden untersuchen wir einige der wichtigsten und beliebtesten technischen Indikatoren:

Gleitende Durchschnitte (Moving Averages)

Es gibt zwei Typen gleitender Durchschnitte: Einfache und exponentiell gleitende Durchschnitte (SMA und EMA). Wichtig ist bei beiden, dass gleitende Durchschnitte errechnet werden, indem die Summe der Schlusskurse innerhalb eines bestimmten Zeitfensters durch die gesamte Periode, in der die Summe berechnet wurde, geteilt wird. Der SMA wird eben so berechnet, weshalb er als „einfach“ bezeichnet wird. Der EMA errechnet sich ähnlich, doch liegt der Schwerpunkt hier auf aktuelleren Schlusskursen. Deshalb wird er als „exponentiell“ bezeichnet.

Letztendlich geht es darum, womit Sie sich wohler fühlen und wie Sie Ihren Tradingstil definieren. Der EMA kann zahlreiche frühe Signale geben, kann dadurch aber auch öfter falsch liegen oder Signale verfrüht auslösen. Der SMA gibt im Gegenzug wenigere und seltener Signale, liegt in volatilen Zeiten dafür aber auch weniger oft falsch.

Einstellen der Perioden

Wer sich für das Trading mit einem bestimmten gleitenden Durchschnitt entscheidet, muss für sich selbst festlegen, welches Zeitfenster für ihn am geeignetsten ist, heißt: die deutlichsten Signale liefern kann. Sind Sie zum Beispiel ein kurzfristiger Daytrader, benötigen Sie einen schnellen gleitenden Durchschnitt, der unverzüglich auf Kursveränderungen reagiert. Bei Periode und Länge des Zeitfensters gibt es gemeinhin 3 Hauptperioden für gleitende Durchschnitte: Einen Zeitraum von 9 oder 10 Tagen, 21 Tagen und 50 Tagen.

Gleitender Durchschnitt Konvergenz/Divergenz (Moving Average Convergence Divergence – MACD)

Anstatt mit nur einem einzigen gleitenden Durchschnitt zu arbeiten, wertet der MACD 3 EMAs aus. Aus den ersten beiden EMAs wird ein Histogramm erstellt, während der dritte die Signallinie bildet. Da sich der MACD aus 3 EMAs speist, gilt er als verlässlicherer Indikator. Ein Tradingsignal wird in dem Moment generiert, in dem die Signallinie die Histogrammbalken kreuzt. Ein Kreuzen der Signallinie außerhalb der Balken mit Abwärtstendenz gibt ein Hausse-Signal. Ebenso andersherum.

Weiterhin zeigen Position und Höhe der Histogrammbalken die Stärke des aktuellen Trends an: Die äußeren Balken können von der Mittellinie ausgehen und sich entweder Ab- oder Aufwärts bewegen. Eine Aufwärtsbewegung zeigt einen Hausse-Trend an, ebenso andersherum. Die Höhe der Balken gibt währenddessen Aufschluss über die Stärke des Trends, was bei der Entscheidung für oder gegen den Handel dieses Trends helfen kann.

Relative Strength Index (RSI)

Errechnet durch die Messung der Reaktionszeit eines Kurses und wichtig für die Bestimmung, ob ein Markttrend sich nahe einem Umkehrpunkt bewegt, ist der RSI-Indikator. Entsteht bei einer Währung zum Beispiel ein plötzlicher Kauftrend, reagiert der RSI-Indikator mit einer schnellen Aufwärtsbewegung. Dabei folgt der Indikator folgendem Prinzip: Marktkurse werden fortlaufend korrigiert, um den aktuellen Wert eines Assets zu bestimmen. Deshalb signalisiert eine schnelle Aufwärtsbewegung, dass die Marktkurse wieder fallen und den Aufwärtstrend umkehren könnten. Um die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden Trendumkehr abschätzen zu können, wird der RSI in Werten von 0 bis 100 angegeben. Bewertungen näher an 0 signalisieren eine mögliche Trendwende nach oben, Werte näher 100 eine Trendwende nach unten.

On-Balance Volume (OBV)

Auch Volumina selbst können wertvolle Indikatoren sein. Der OBV vereint eine ganze Reihe an Volumeninformationen und fasst sie in einem einlinigen Signal zusammen. Der OBV-Indikator misst kumulativen Kauf-/Verkaufsdruck, indem er das Volumen von Aufwärtstagen addiert und das Volumen von Abwärtstagen subtrahiert. Idealerweise können Volumina Trends bestätigen. Mit einem steigenden Kurs geht ein steigender OBV einher und mit einem fallenden Kurs ein fallender OBV. Wichtig ist auch, dass bei einem steigenden OBV, aber keinem steigenden Kurs, der Kurs mit hoher Wahrscheinlichkeit dem OBV folgt und zu steigen beginnt. Steigt der Kurs und der OBV ist flach oder fällt, könnte der Kurs sich einem Höchststand nähern.

Bollinger Bands

Der Bollinger Bands-Indikator wurde von dem berühmten Trader John Bollinger entwickelt. Der Indikator wird zwei Standardabweichungen von einem einfachen gleitenden Durchschnitt dargestellt. Der Kurs einer Aktie wird dabei, zusammen mit einem einfachen gleitenden Durchschnitt über 21 Tage, von einem über und einem unter ihm liegenden Band eingeschlossen. Sobald die Volatilität eines Marktes zunimmt, weiten sich die Bänder und verengen sich, sobald die Volatilität sinkt. Mit dem Bollinger Bands-Indikator können potenzielle Trendwenden prognostiziert werden.

Mit den richtigen Einstellungen enthält dieser Indikator bis zu 90% an Kursinformationen, die zwischen den beiden Bändern fluktuieren. Das Zusammenziehen beider Bänder und ihre Annäherung aneinander wird als „Squeeze“ bezeichnet: Ein Squeeze signalisiert niedrige Marktvolatilität und gilt als potenzielles Anzeichen für gesteigerte Volatilität in der Zukunft.

Die meisten Trader gehen davon aus, dass ein Kurs, der sich dem oberen Band nähert, auf einen tendenziell überkauften Markt verweist. Während ein Kurs, der sich dem unteren Band annähert, einen tendenziell überverkauften Markt signalisiert. So markieren Bollinger Bands Trendwendepunkte und zeigen Änderungen an vorherrschenden Kursrichtungen an.

Kein Indikator liefert absolute Ergebnisse

Indikatoren können Kursinformationen vereinfacht darstellen, Trendsignale auslösen oder vor Umkehrpunkten warnen. Bei Indikatoren gibt es weiterhin keine Beschränkung für Zeitfenster und sie können durch viele Variablen jeglichen Vorlieben verschiedener Trader angepasst werden. Dennoch sollte sich jeder Trader stets vor Augen halten, dass kein Indikator absolute Ergebnisse liefern kann. Beim Trading ist es immer gut, mehrere Indikatoren anzuwenden, um sich eines eventuell beginnenden Trends zu versichern.

Ordertypen

Um am Forex-Markt eine wie immer geartete Position zu eröffnen, müssen Sie eine Order platzieren. Eine Order enthält alle relevanten Informationen über die jeweilige Position: Positionsgröße, Einstiegskurs, Ausstiegskurs, Ausführungstyp und so fort.

Beim Trading mit Forex/CFDs entscheiden Sie selbst, ob Sie direkt in den Markt einsteigen, eine Position unverzüglich eröffnen oder eine Position nur eröffnen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Eine Order zum Eröffnen einer Position kann vier Formen annehmen. Jede von ihnen definiert sich dabei in Abhängigkeit von der Einschätzung der zukünftigen Kursentwicklung seitens des Investors.

Marktorders

Eine Marktorder wird unverzüglich in dem Moment ausgeführt, in dem Sie platziert wird. Es gibt Sofort-Ausführungsorders, mit denen Sie eine Währung unverzüglich zum aktuellen Marktpreis kaufen oder verkaufen. Eine Marktorder wird augenblicklich zu einer offenen Position und unterliegt sodann den Kursschwankungen am Markt. Sollten sich dabei die Kurse entgegen Ihrer Einschätzung entwickeln, sinkt der Wert Ihrer Positionen und Sie verzeichnen Verluste. Selbstverständlich handelt es sich hierbei, solange bis die Order geschlossen wird, um einen nicht realisierten Verlust. Sollte der Kurs in der Zwischenzeit wieder ansteigen, würde aus Ihrem Verlust ein Gewinn.

  • BUY-Order
    Eine Buy-Order gibt an, dass Sie auf einen steigenden Kurs setzen möchten.
  • SELL-Order
    Eine Sell-Order gibt an, dass Sie auf einen fallenden Kurs setzen möchten.

STOP-Orders

Eine STOP-Order ist nicht mit der Stop-Loss-Order verwandt, auch wenn beide ähnlich klingen. Stop-Orders werden nur dann zu Marktorders, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Mit einer Stop-Order können Sie entweder über dem Marktdurchschnitt kaufen oder unter dem Marktdurchschnitt verkaufen.

Eine STOP-Order bedeutet im Wesentlichen, dass Sie davon ausgehen, dass sich der bestehende Trend eines Preises fortsetzt, nachdem er Ihren Order-Kurs erreicht hat. Mit einer STOP-Order setzen Sie also darauf, dass sich ein Trend fortsetzt, sobald eine bestimmte Schwelle erreicht ist.

LIMIT-Orders

Auch LIMIT-Orders haben nichts mit Take-Profit-Orders zu tun und werden nur dann aktiv, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Eine Ähnlichkeit zu Marktorders ist, dass Limit-Orders sowohl die Form von Buy-Limit-Orders als auch Sell-Limit-Orders annehmen können. Eine LIMIT-Order gibt an, dass es eine Trendwende im aktuellen Trend geben wird, sobald Ihr Order-Kurs erreicht ist.

Mit einer LIMIT-Order setzen Sie darauf, dass eine Trendwende eintreten wird, sobald ein Kurs eine bestimmte Schwelle erreicht. Allgemein gesprochen: Wenn Sie unterhalb des aktuellen Marktkurses kaufen möchten, oder über dem aktuellen Marktkurs verkaufen möchten, wäre eine Limit-Order die richtige Wahl.

BUY-LIMIT
Der aktuelle Marktkurs liegt über Ihrem Einstiegskurs (Order Level).

Wenn Sie davon ausgehen, dass der Markt auf ein bestimmtes Level fallen und dann wieder ansteigen wird, sollten Sie eine BUY-LIMIT-Order setzen.

BUY-STOP
Der aktuelle Marktkurs liegt unterhalb Ihres Einstiegskurses (Order Level).

Wenn Sie davon ausgehen, dass der Markt ab erreichen einer bestimmten Schwelle weiter steigen wird, sollten Sie eine BUY-STOP-Order setzen.

SELL-LIMIT
Der aktuelle Marktkurs liegt unterhalb Ihres Einstiegskurses (Order Level).

Wenn Sie davon ausgehen, dass der Markt auf ein bestimmtes Level ansteigen wird, bevor er wieder fällt, sollten Sie eine SELL-LIMIT-Order setzen.

SELL-STOP
Der aktuelle Marktkurs liegt über Ihrem Einstiegskurs (Order Level).

Wenn Sie davon ausgehen, dass der Markt nach Erreichen eines bestimmten Punktes weiter fallen wird, sollten Sie eine SELL-STOP-Order setzen.

Forex Handelszeiten

Mit den Handelsplattformen von Zuitex traden Sie Währungspaare 24 Stunden und an 5 Tagen die Woche (Montag – Freitag). Einige Kryptowährungspaare sind sogar 24/7 verfügbar. Beachten Sie bitte, dass sich die genannten Zeiten auf die Sommerzeit beziehen. Diese beginnt am letzten Sonntag im März und endet mit dem letzten Sonntag im Oktober.

Was sind Forex-Handelszeiten?

Der internationale Währungsmarkt besteht nicht aus einem einzigen Börsenplatz. Er setzt sich aus einem weltweiten Börsennetzwerk zusammen, weshalb jeder Tradingtag in verschiedene Tradingsessions unterteilt ist.

Die erste Session ist als asiatisch-pazifische Session bekannt. In der CEST-Zeitzone beginnt der Handelstag mit der Börsenöffnung in Sydney (Australien) um 22 Uhr (CEST). Die Börse in Sydney schließt um 7 Uhr (CEST) am Folgetag. Um 0 Uhr (CEST) steigt Japan bis 9 Uhr (CEST) zusammen mit Hong Kong und Singapur in den Handel ein. Von 8 Uhr (CEST) öffnet die Börse in London bis 17 Uhr (CEST). Das Parkett in New York öffnet um 13 Uhr (CEST) und schließt den Handelstag um 22 Uhr (CEST). Zu diesem Zeitpunkt entspannen sich die Forex-Märkte ein wenig, bis ein paar Stunden später die nächste Peak-Session wartet.

Folgende Tabelle zeigt die weltweiten Tradingsessions und Ihre entsprechenden Zeitfenster an:

Überschneidungen von Handelszeiten mit der höchsten Volatilität:

  • New York & London [12:00 – 16:00] GMT
  • London & Tokyo [07:00 – 09:00] GMT
  • Tokyo & Sydney [00:00 – 06:00] GMT

Welche Rolle spielen Handelszeiten?

Für die Volatilität der Märkte spielen Handelszeiten eine wichtige Rolle. Dieser simple aber nicht weniger wesentliche Aspekt des Forex-Handels gerät oft in Vergessenheit. Dabei sind besonders Intraday-Trader auf die Volatilität zum Höhepunkt des Handelstages angewiesen, um ihr P&L zu verbessern. FX-Trader, die ihre Positionen innerhalb einer Session abwickeln möchten sind zwangsläufig auf schnelle Kursbewegungen angewiesen.

Die Bekanntgabe von Wirtschaftsdaten großer Institutionen wie Zentralbanken, die ihre Monats- oder Jahreszahlen sowie wichtige Entscheidungen über zukünftige Zinssätze veröffentlichen, markieren den Beginn sämtlicher Tradingsessions. So werden die wichtigsten Daten aus Großbritannien zwischen 10 und 10.30 Uhr (CEST) verkündet, die amerikanischen Zahlen werden in der Regel zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr (CEST) erwartet. Bei der eigenen Währung, aber auch an den Finanzmärkten im Allgemeinen, können diese Bekanntgaben hohe Volatilität auslösen. Jeder Forex-Trader sollte sich deshalb einen Überblick über aktuelle Datenbekanntgaben verschaffen und ein grundlegendes Verständnis der Bedeutung finaler Zahlen für den Forex-Markt haben. Beschließen zum Beispiel Zentralbanken eine Anhebung des Leitzinses, kann sich diese Entscheidung positiv auf die Währung des entsprechenden Landes auswirken, da dieser Beschluss eine wachsende Wirtschaft signalisiert.

Gibt es die „perfekte Handelszeit“?

Eine „perfekte Zeit“ für den Handel am Devisenmarkt gibt es nicht. Dennoch könnten manche Zeiten für bestimmte Forex-Paare vielleicht „günstiger“ sein als andere (im Bezug auf Volatilität). Dass ein bestimmtes Forex-Paar am aktivsten ist, wenn wenigstens einer der zugrunde liegenden Märkte geöffnet ist, liegt auf der Hand. So ist das Währungspaar USD/JPY in den asiatischen und amerikanischen Handelssessions am volatilsten. Der EUR/USD ist am aktivsten, wenn sich die europäische und amerikanische Session überschneiden.

Behalten Sie immer im Hinterkopf:

Für die Volatilität der Märkte spielen Handelszeiten eine wichtige Rolle. Dieser simple aber nicht weniger wesentliche Aspekt des Forex-Handels gerät oft in Vergessenheit. Dabei sind besonders Intraday-Trader auf die Volatilität zum Höhepunkt des Handelstages angewiesen, um ihr P&L zu verbessern. FX-Trader, die ihre Positionen innerhalb einer Session abwickeln möchten sind zwangsläufig auf schnelle Kursbewegungen angewiesen.

Kurz vor Handelsbeginn sorgt ein Execution-Table dafür, dass alle Kurse aktualisiert werden. In dieser Zeit werden keine neuen Orders ausgeführt. Diese Maßnahme betrifft in erster Linie Positionen, die über das Wochenende gehalten wurden, sowie die Abwicklung bestehender Order. Nach Handelsbeginn können Sie neue Order platzieren und unmittelbar traden, oder bestehende Order anpassen und löschen.

Während der ersten Handelsstunden ist der Markt weniger liquide als sonst. Dies kann dazu führen, dass Kurse steil ansteigen oder bestimmte Order zu einem anderen als dem von Ihnen gewünschten Preis ausgeführt werden. Verständlicherweise sind zu dieser Zeit auch größere Spreads nicht ungewöhnlich, da die Tradingaktivität allgemein geringer ist.

Was ist die Margin?

Definition

Der Begriff „Margin“ entspricht den erforderlichen Mittel, die auf Ihrem Handelskonto frei zur Verfügung stehen müssen um eine neue Position eröffnen zu können. Dieser Betrag wird auf Ihrem Handelskonto blockiert um einer bestimmten für Sie nachteiligen Preisschwankung entgegen zu wirken.

Berechnung / Währungen

Die Standardformel zur Berechnung der Margin ist wie folgt:

Anzahl von Kontrakte * Positionsgröße * Kurs / Hebel = Margin

Ein Standardkontrakt oder auch Lot (standardmäßige Positionsgröße) entspricht dabei einer Investitionssumme von 100.000 Einheiten in der zugrunde liegenden Währung. Die Höhe Ihres Hebels ist von Ihrem Kontotyp abhängig. Im Beispiel wurde zur Vereinfachung ein Hebel von 100 gewählt. Die Anzahl der Standardkontrakte multipliziert mit 100.000 und dem aktuellen Kurs dividiert durch Ihren Hebel ergibt die erforderliche Margin.

Beispiel

Sie möchten einen Standardkontrakt mit einem Hebel von 100 im Währungspaar EUR/USD eröffnen.

  • Dann beträgt Ihre erforderliche Margin: 1* $100.000 * $1,0975 / 100 = $1.097,5
  • Ein höherer Hebel verringert Ihre Margin, wie Sie im Beispiel sehen können: 1 * $100.000 * $1,0975 / 500 = $219,5
  • Aber mehrere Kontrakte erhöhen sie. 5 * $100.000 * $1,0975 / 100 = $5.487,5

Rohstoffe

Die Standardformel zur Berechnung der variablen Margin ist wie folgt:

Anzahl von Kontrakte * Positionsgröße * Kurs / Hebel = Margin

Der Großteil aller CFDs auf Rohstoffe erfordert eine fixe Margin, nur bei manchen Rohstoffen wird die Margin variabel gleich den Währungspaaren berechnet. Eine fixe Margin ist nicht vom aktuellen Marktpreis abhängig, sondern ausschließlich von der Anzahl gehandelter Standardkontrakte.

Beispiel

Gold hat eine Positionsgröße von 100 Feinunzen, demnach beträgt Ihre Marginanforderung: 1* 100 Feinunzen * $1.075 / 100 = $1.075

Indizes

Sämtliche CFDs auf Indizes unterliegen einer fixen Margin pro Kontrakt. Die Höhe Ihrer Margin bestimmt sich ausschließlich durch die Anzahl der gehandelten Kontrakte. Die genauen Marginanforderungen finden Sie HIER.

Aktien

Bei CFDs auf Aktien wird die Margin anhand der Anzahl an Kontrakten prozentual auf den Kurswert berechnet. Die Standardformel zur Berechnung der Margin ist wie folgt:

Anzahl von Kontrakte * Positionsgröße * Kurs * Marginanforderung = Margin

Die Marginanforderung bezieht sich auf einen prozentuellen Anteil, welcher vom Basiswert und der Anzahl gehandelter Standardkontrakte abhängt.

Beispiel

Bei einem Standardbroker müssten Sie für 100 Apple Aktien eine Investitionssumme von 100 * $113 = $11.300 aufbringen. Ein CFD Standardkontrakt, welcher einer Menge von 100 Stück entspricht, erfordert nur eine Margin von 10% dieser Summe: 1 * 100 * $113 * 10% = $1.130

Margin Call

Der Begriff „Margin Call“ bezieht sich auf Situationen, wo das Guthaben auf Ihrem Konto unter einem bestimmten Schwellenwert fällt und Sie von uns eine Meldung zum Margin Call bekommen. Ein Margin Call erfordert, dass Sie entweder Teile Ihrer offenen Positionen schließen oder eine weitere Einzahlung vornehmen. Eine Unterlassung dieser Maßnahmen kann zu einer automatischen Schließung Ihrer offenen Positionen führen.

50% Margin Call

Sobald Ihr Kontoguthaben nur noch 50% der Margin beträgt, erhalten Sie eine Benachrichtigung, dass Ihre Position Gefahr läuft automatisch geschlossen zu werden.

Beispiel

Sie haben ein Kontoguthaben von $10.000 und eröffnen bei einem Hebel von 100 fünf Standardkontrakte Long im Währungspaar EUR/USD. Die erforderliche Margin beträgt bei einem aktuellen Brief Kurs von $1,10 – $5.500.

Ihr Konto weist nun vier verschiedene Werte aus:

  • Margin $5.500
  • Frei verfügbar $4.500
  • Gewinn & Verlust $0
  • Kontostand $10.000

Kontostand = Margin + Frei verfügbar

Eine für Sie nachteilige Bewegung reduziert auf Grund dieser Formel zuerst Ihren verfügbaren Betrag und dadurch Ihren Kontostand. Einen Margin Call erhalten Sie sobald der Kontostand nur noch 50% Ihrer erforderlichen Margin vorweist, im Beispiel sind das $2.750 (50% von $5.500). Ihr laufender Gewinn&Verlust weißt somit einen Verlust in Höhe von $7.250 auf, der EUR/USD notiert demnach bei $1,0855. G&V = 5 * 100,000 * (1.0855 – 1.10) = -$7,250

20% Schließung der Position

Nach derselben Berechnung kommt es ab 20% zu einer automatischen Schließung Ihrer Position. Im Beispiel kommt es bei einem aktuellen Verlust von $8.900, das einem EUR/USD Kurs von $1,0822 entspricht, zur automatischen Schließung Ihrer Position.

Spreads erklärt

Zu jedem Basiswert gibt es immer zwei gestellte Preise. Das Währungspaar EUR/USD sehen Sie auf der Handelsplattform zum Beispiel in folgender Form:

  • Der erste Preis von $1,08482 ist der sogenannte Geldkurs. Zu diesem Preis verkaufen Sie den EUR/USD.
  • Der zweite Preis von $1,08495 ist der sogenannte Briefkurs. Zu diesem Preis kaufen Sie den EUR/USD.
  • Die Differenz von $0,00013 wird in der Finanzwelt als Spread bezeichnet.

Die Differenz von $0,00013 wird in der Finanzwelt als Spread bezeichnet.

Dieser Betrag ist die Gebühr im CFD Handel, da Sie bei:

  • einer Position, bei der Sie auf steigende Kurse setzen zuerst zum Briefkurs kaufen und anschließend zum Geldkurs verkaufen müssen, beziehungsweise Sie bei
  • einer Position, bei der Sie auf fallende Kurse setzen zuerst zum Geldkurs verkaufen und anschließend zum Briefkurs kaufen müssen.

Bitte beachten Sie diese zwei unterschiedlichen Notierungen bei Ihrer Auftragserteilung, da Positionen auf fallende Kurse immer zum Geldkurs und Positionen auf steigende Kurse immer zum Briefkurs eröffnet werden.

Wie verändert sich der Spread?

Die Größe des Spreads hängt von der aktuellen Liquidität und Volatilität ab.

Liquidität

Sie beschreibt, wie häufig der zugrunde liegende Markt in Form von Anzahl und Volumen gehandelt wird. Eine geringe Liquidität liegt häufig in den Morgenstunden vor, da sehr viele Marktteilnehmer noch nicht wach sind, oder die Hauptbörsen noch geschlossen haben.

Volatilität

Sie beschreibt, wie stark der zugrunde liegende Markt schwankt und wie wahrscheinlich das Auftreten von Kurslücken ist. Eine Kurslücke entsteht wenn der Preis für einen Basiswert nicht kontinuierlich steigt oder fällt, sondern von Preis zu Preis springt. Dies geschieht meist bei unerwarteten nicht vorhersagbaren und globalen Ereignissen.

Geringe Liquidität und hohe Volatilität führen zu höheren Spreads.